Weihnachten 2012

Fest der offenen Herzen

„Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.“  Mt 1,21

So spricht der Engel nachts zu Josef, als sich zeigt, dass seine Verlobte Maria schwanger ist, aber nicht von ihm. Er will sie nicht bloßstellen, nicht anklagen, sondern sie heimlich verlassen. Die Schande würde sich in Grenzen halten. Beide, Maria und Josef, beide in Erwartung und in Spannung auf den bevorstehenden gemeinsamen Lebensweg, voll Freude und Sinnlichkeit für den jeweils anderen, müssen feststellen, dass Gott einen anderen Weg mit ihnen gehen will. Und das Erstaunlichste dabei ist, sie sagen freiwillig ja. Sie sagen ja zu den Plänen Gottes und stellen ihre eigenen Pläne zurück. Ähnlich übrigens auch Bruder Klaus und seine Frau Dorothea. Auch sie sagten ja zu den Plänen Gottes und gaben sich frei, für viele unverständlich.

Weihnachten weist auf Gott hin. Ohne die offenen Herzen der damals Beteiligten wäre unser Weihnachten gar nicht möglich. Maria und Josef waren offen, ebenso die Hirten und die Sterndeuter. So fordert uns Weihnachten auf, unser Herz zu öffnen für Gott, seinen neugeborenen Sohn Jesus und den Heiligen Geist, aber auch für unsere Mitmenschen.

Wir sagen Ihnen herzlichen Dank für Ihren ganz persönlichen Beitrag zur Landvolkarbeit, der in jedem einzelnen Fall wichtig ist. Wir wünschen Ihnen ein offenes Weihnachtsfest, ein Gespür für die Liebe Gottes zu Ihnen, ein gesegnetes Jahr 2013 mit viel Offenheit gegenüber Gott und den Menschen.

Paul Notz, Diözesanpräses, Johannes Sauter Diözesanvorsitzender  und Wolfgang Schleicher, Geschäftsführer