Wie soll man das alles aushalten? Die nicht mehr nur täglichen, sondern dank Internet und Social Media stündlich oder gar minütlich hereindonnernden Schlagzeilen, die wir verarbeiten müssen, die uns ohnmächtig fühlen lassen, die uns Angst machen. Kriege, Wirtschaftskrisen, Klimawandel, Extremismus, Attentate, Lügen, Hetze – die Hiobsbotschaften reißen nicht ab.
Ausgerechnet im Heiligen Jahr 2025 verstirbt unser Papst Franziskus, ein Papst, der für die Schwachen, Kranken und Armen einstand und damit so ganz gegen den derzeitigen Trend handelte. Der sich mit seiner Enzyklika „Laudato Si‘“ dem Kampf gegen den Klimawandel verschrieb. Die ganze Welt trauerte um ihn, der noch einen Tag vor seinem Tod den Ostersegen Urbi et Orbi spendete. Und die ganze Welt jubelte, als nach relativ kurzer Zeit feststand, dass es einen neuen Papst gibt. Papst Leo XIV, der auf der Linie Franziskus‘ ist und so für Kontinuität und damit für Stabilität steht. Nicht nur diese Tatsache, sondern auch die überwältigende Anteilnahme der Menschen auf der ganzen Welt, katholisch oder nicht, zeigt, dass ganz viele Menschen an die Kraft der christlichen Lehre glauben und darauf hoffen, dass alles gut wird, dass am Ende die Vernunft und die Barmherzigkeit, der „gesunde Menschenverstand“ siegen. Wir alle sind „Pilger der Hoffnung“, wie das Motto des Heiligen Jahres heißt, und es gäbe derzeit wohl kaum ein geeigneteres Thema für unsere Wallfahrt nach Flüeli in diesem Jahr. Verlieren wir nie die Hoffnung, geben wir niemals auf, an jedem neuen Tag das Gute zu suchen, zu sehen, zu finden und davon zu sprechen und scheint es uns auf den ersten Blick noch so klein und unbedeutend.
Wir möchten mit unseren Angeboten, die Sie unserem Jahresprogramm entnehmen können, dazu beitragen, die Welt ein wenig heller und freundlicher zu gestalten und laden Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein. Unser neues Jahresprogramm ist auf 100%igem Recyclingpapier mit Blauem-Engel-Zertifikat gedruckt. Wir freuen uns, damit einen Teil zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen.
2025 und 2026 sind auch Jahre der Abschiede und Umbrüche. So wurde beim Delegiertentag bereits unser Präses Paul Notz verabschiedet, es folgen im Herbst 2025 der Leiter der Landwirtschaftlichen Familienberatung, Michael Wehinger, und Anfang 2026 Geschäftsführer Wolfgang Schleicher. Wir sind allen für ihr Engagement, ihre Arbeit und ihre Mitmenschlichkeit für alle im ländlichen Raum besonders im Verband dankbar. Auch hier hoffen wir auf gute Nachfolgelösungen und sind sehr zuversichtlich, dass dies gelingen wird und die Verbandsarbeit weiterhin sinnstiftend und gewinnbringend für unsere Mitglieder und für unsere Mitmenschen fortgeführt und weiterentwickelt wird.
Das verlinkte Jahresprogramm finden Sie hier.