Von Hirte zu Hirte ...

Hirte Fürst besucht Hirten Stotz

Rottenburger Bischof beim Münsinger Wanderschäfer

 

Bischof Gebhard Fürst besuchte am 27. Juli den bekannten Münsinger Wanderschäfer Gerhard Stotz unter dem Motto „Hirte besucht Hirten“.

 Der katholische Seelenhirte und der evangelische Schafhirte tauschten sich über ihre jeweiligen Herausforderungen aus, als gute Hirten die Herde sensibel beisammen und die Weide offen zu halten. Bei einem Rundgang auf dem Hof von Gerhard Stotz ging es unter anderem um artgerechte Tierhaltung, qualitativ hochwertige Lebensmittel und Landschaftspflege.

Beide Hirten waren sich einig, dass das Führen einer Herde hohe Sachkenntnis, Umsicht und großen persönlichen Einsatz erfordert. Dazu zitierte der Bischof das Johannes-Evangelium, nach dem Jesus als der Gute Hirte seine Schafe beim Namen kennt, „die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme“. Eigens zum Besuch auf der Alb hatte Bischof Fürst eine Schäferschippe mitgebracht, die beim Hüten zu vielen Zwecken eingesetzt werden kann.