In dieser Ausgabe:

Stimmungsvolle Delegiertenversammlung in Arnach am Sonntag, 26.März

600 Jahre Bruder Klaus

Anlässlich des 600. Geburtsjahres des VKL-Schutzpatrons, Bruder Klaus von der Flüe, stand in diesem Jahr der Heilige im Zentrum der Delegiertenversammlung am 23. März in Arnach, einem Teilort von Bad Wurzach. Nach einem feierlichen und wohltuenden Gottesdienst mit Präses Paul Notz eröffnete der Vorsitzende Johannes Sauter die Versammlung und begrüßte die Ehrengäste.

Zunächst brachte Bürgermeister Roland Bürkle den Gästen seine Heimat näher. Er präsentierte Bad Wurzach mit dem größten Hochmoor Europas, dem zweitgrößten Blutritt und dem einzigen Karthäuser-Klosters im deutschsprachigen Raum. Im  Anschluss begrüßte Ortsvorsteher Michael Raunecker alle Anwesenden sehr herzlich. MdB und VKL-Mitglied Josef Rief lobte das Landvolk für seine wertebasierte Arbeit und  für seine Unterstützung der Familien. Der Vize-Präsident des Landesbauernverbands, Gerhard Glaser, sagte den Delegierten: „Lassen Sie nicht nach, sich in die Politik einzumischen. Helfen Sie mit, dass die Bauern geerdet bleiben.“

In seinem Bericht zur Verbandsarbeit würdigte Johannes Sauter die Arbeit von cura familia und der Landwirtschaftlichen Familienberatung. Auch die im vergangenen Jahr veranstalteten Seminare z.B. zur Bürgerbeteiligung oder zum Umgang mit Flüchtlingen seien sehr erfolgreich gewesen. In der „Eine Welt Arbeit“ des VKL sei die Aktion Minibrot mit dem Motto „Danken und Teilen“ glücklicherweise fester Bestandteil des Engagements der VKL-Mitglieder. Der Besuch der Ugander in der Diözese im vergangenen Jahr sei ein wichtiger Impuls für beide Seiten gewesen. Für die von der Hungerkatastrophe betroffenen Menschen in Uganda spendeten die Delegierten 571 Euro. Mit der Position zum Tierwohl hatte der VKL die Verantwortung von Bauern und Verbrauchern beschrieben.

Im Anschluss berichtete Georg Halder über cura familia mit seinen rund 130 MitarbeiterInnen und einem Umsatz von fast 5 Mio. Euro. Michael Wehinger fasste kurz die Arbeit der Landwirtschaftlichen Familienberatung zusammen und betonte die optimalen Rahmenbedingungen unter denen er arbeiten könne.

Nach der Vorstellung des Finanzberichts durch VKL-Geschäftsführer Wolfgang Schleicher, wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Der Besuch der Bruder-Klaus-Kapelle der Familie Schöllhorn und die Glaubenszeugnisse in Bezug auf Bruder Klaus, die am Nachmittag abgegeben wurden (siehe Kasten), machten die Delegiertenversammlung für viele Teilnehmer zu einem beeindruckenden Erlebnis.

Zum Abschluss der Delegiertenversammlung überreichte Johannes Sauter ein Geschenk an Rudolf Tanner für sein langjähriges und hervorragendes Grillen beim jährlichen Mühlhauser Grillfest. Außerdem bedankte er sich beim Kirchenchor Arnach für die sehr gute Bewirtung. Mit dem Segen von Präses Notz wurde die Versammlung gegen 16:00 Uhr beendet.

Innovative Tagung am 6. April

Praxisnah und Wegweisend. Tagung zum Thema „Innovationen für Wohnen, Arbeiten und Rundumversorgung im Ortskern am 6. April im Kloster Heiligkreuztal 

Wie kann man es schaffen, dass Ortskerne in den ländlichen Räumen lebendig und frequentiert sind? Wie können Räume geschaffen werden für zufällige Begegnungen und Austausch? Das war Thema der Tagung am 6. April im Kloster Heiligkreuztal. Der VKL fungierte als Kooperationspartner für diese Tagung. Es ging dabei vor allem um den Austausch von Beispielen für Nutzungen und Angebote, die Frequenz und Leben in die Ortsmitte bringen. Nähere Informationen zum Ergebnis der Tagung finden Sie bei der auf der Homepage der Akademie Ländlicher Raum unter folgendem Link: http://www.lel-bw.de

 

Familienwochenende war gut angenommen

Über dreißig Teilnehmer befassten sich beim diesjährigen Familienwochenende im März mit dem Thema „Reden und Schweigen“. Wohltuend dabei war diesmal, dass tatsächlich nicht nur geredet, sondern auch geschwiegen wurde. Die zahlreichen Impulse – auch aus der Lehrschrift des Papstes – inspirierten die Teilnehmer sehr, sich mit den vielen Facetten des Themas auseinanderzusetzen. Das Wochenende in der Familie, dass regelmäßig Raum für den Austausch von Glaubenserfahrungen und Lebensthemen bietet und darüber hinaus eine Möglichkeit sowohl für gemeinschaftliche Erlebnisse als auch den persönlichen Rückzug, erfreut sich schon seit Jahren großer Beliebtheit. So sagte ein Teilnehmer: „Jeder Tag bringt sein Geschenk mit, man muss es nur öffnen“.