Ausgabe 02/2015

Ausgabe 02/2015

In dieser Ausgabe:

Er war ein wunderbarer Freund

Wir nehmen Abschied von Bruder Klaus Wolter

„Mein Freund, ich brauche dich wie eine Höhe in der man anders atmet.“ Mit diesem Wort von Antoine de Saint-Exupéry erinnerte Präses Paul Notz, daran dass Bruder Klaus Wolter für viele ein wunderbarer Freund war. Zu ihm konnte man kommen, er nahm sich viel Zeit für die Freude und Sorge des Besuches, bei ihm durfte man einfach als Mensch da sein. Die große Zahl der Trauergäste von den verschiedenen Ordensfamilien des hl. Franziskus und anderer, den Freunden und Weggefährten bestätigte dies. Sein Ordensname Bruder Klaus war ihm Programm, auch als Pater war er allen Bruder. Über 10 Mal begleitete er die Fußpilger vom Kath. Landvolk vom Bodensee über Einsiedeln nach Flüeli/Sachseln. Durch seine ansprechenden Gottesdienste und herzliche Art gewann er die Pilger leicht für die Frohe Botschaft. Die Wallfahrten zu seinem Namenspatron waren ihm eine großes Herzensanliegen.

Sein Lebensweg: 1945 in Stuttgart geboren, in Untermarchtal aufgewachsen, zunächst Elektriker, dann Theologie in Tübingen und Freiburg, Eintritt bei den Franziskanern in Fulda, 1981 Priesterweihe, Novizenmeister, Junioratsmagister, Exerzitienleiter. Bruder Klaus Wolter starb am 12. Januar 2015 im Alter von 69 Jahren.