In dieser Ausgabe:

Danke für Ihren Einsatz!

95 Gruppen beteiligten sich

An 95 verschiedenen Orten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart haben sich wieder Menschen, denen Solidarität und Gemeinsinn am Herzen liegt, an der Aktion Minibrot beteiligt. Im Namen der Menschen, die unmittelbar materiell davon profitieren, sagen wir allen ein herzliches Danke! Mit der Aktion kamen über 21,700 Euro zusammen. Das Geld kommt in vollem Umfang unseren Partnern in Uganda und Argentinien zu Gute.

Mit dem bisher gespendeten Geld haben unsere Partner schon viel erreicht: 
Beispiel Uganda: Dort arbeitet eines von zwei unterstützten Partnerschaftsprojekten schon ausschließlich mit eigenen finanziellen Mitteln. Viele Kleinbauern im Nakasake-Distrikt in Zentraluganda erwirtschaften mittlerweile Überschüsse, die sie verkaufen können, um davon besser zu leben. Ihre Häuser sind mit Effizienzöfen ausgestattet, die weniger Brennstoff brauchen und eine bessere Atemluft im Wohnumfeld sichern.
Beispiel Argentinien: In der von Armut geprägten Provinz Entre Rios im Nordosten des Landes, gibt es mittlerweile ein funktionierendes solidarisches Erzeugungs- und Vermarktungsnetz, das mit Hilfe der Erlöse aus der Aktion Minibrot aufgebaut werden konnte. Das Projekt ist mittlerweile so stabil, dass die Arbeit von den beteiligten lokalen Organisationen allein getragen werden kann. Die Zusammenarbeit mit dem VKL macht aber dennoch weiter Sinn und soll fortgeführt werden.

Die Projekte in beiden Ländern zeichnen sich dadurch aus, dass persönliche Kontakte und ein solidarisches Miteinander eine große Rolle spielen. So war 2014 eine Gruppe aus Argentinien in unserer Diözese zu Gast. In den Jahren zuvor hatten sich auch Vorstandsmitglieder des VKL ein Bild von der Arbeit vor Ort gemacht. Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr darüber wissen wollen! In diesem Jahr beteiligt haben sich Gruppen in:

Aalen-Ebnat, Aalen-Fachsenfeld, Achstetten-, -Bronnen, -Stetten, Ammerbuch-Altingen, Argenbühl-Eisenharz, Attenweiler-Rupertshofen, -Oggelsbeuren, Aufkirchen, Aufkirchen-Schwaig, Aufkirchen-Notzingen, Aulendorf, Bad Schussenried, Bad Schussenried–Steinhausen, Bad Schussenried-Muttensweiler, Bad Wurzach-Arnach, Bad Wurzach–Eggmannsried, Bad Wurzach–Eintürnenberg, Bad Wurzach–Hauerz, Bad Wurzach-Unterschwarzach, Bad Wurzach-Ziegelbach, Beffendorf, Berg, Bopfingen-Flochberg, Bösingen, Bühlerzell, Burgrieden-Bihlafingen, -Bühl, -Rot, Dirgenheim, Donaurieden, Eberhardzell, Ehz-Füramoos, -Mühlhausen,-Oberessendorf, Ehingen-Rißtissen, Ellwangen, Epfendorf, Erolzheim, Eschenbach, Friedrichshafen-Ailingen, Grafschaft, Griesingen, Großallmerspann-Ilshofen, Grünkraut, Gutenzell-Hürbel, Hayingen, Herbrechtingen-Bissingen, Hohentengen, Ilmmünster, Ingoldingen, - Winterstettendorf, -Winterstettenstadt, Kirchweidach, Krautheim-Oberginsbach, Laudenbach, Laupheim-Obersulmetingen, Leutkirch-Merazhofen, Löffelstelzen, Maselheim-Äpfingen, Mulfingen-Ailringen, Mulfingen-Zaisenhausen, Nonnenhorn, Oberndorf, Oberteuringen, Ochsenhausen-Mittelbuch, Ochsenhausen, Rammingen, Ravensburg-Weissenau, Reinstetten, Rot an der Rot, Rot-Ellwangen, Rot-Haslach, Salach, Schöntal-Westernhausen, Seedorf, Steinhausen-Bellamont-Rottum, Stödtlen, Tannhausen, Ulm, Ulm-Einsingen, -Ermingen, Eggingen, Unterankenreute, Unterschneidheim, Uttenweiler-Offingen, Villingendorf, Waldachtal-Lützenhardt, Weingarten, Wendelsheim, Zusamaltheim, -Villenbach, -Wengen.

 

Hohe Auszeichnung für Max Gayer

Bischof Fürst ehrte engagierte Katholiken mit der Martinusmedaille

Für sein Engagement in Kirche und Gesellschaft hat Bischof Gebhard Fürst am 9. November Landvolkmitglied Max Gayer aus Demmingen mit der Martinusmedaille geehrt. Mit ihm erhielten 12 weitere Frauen und Männer sowie zwei Gruppen aus der Diözese die Auszeichnung. Seit dem Jahr 1976 wird die Medaille jährlich an außergewöhnlich engagierte Persönlichkeiten verliehen. Die Medaille wurde den Geehrten bei einem Empfang im Rottenburger Bischofshaus überreicht.

Im Verband Katholisches Landvolk gestaltet und begleitet Max Gayer seit nunmehr rund 25 Jahren die Fußwallfahrt nach Flüeli, die bis heute zu den Höhepunkten im Landvolkprogramm gehört. Über 20 Jahre lang war Max Gayer (69) darüber hinaus Mitglied des Kirchengemeinderats von St. Wendelinus in Demmingen, Dekanat Heidenheim. Darüber hinaus gehen von ihm und seiner Familie entscheidende Impulse zur Unterstützung der Missionsdominikanerinnen in Zimbabwe durch den Missionskreis Demmingen aus. Als Hobbyfotograf dokumentiert er seit vielen Jahren die wesentlichen Ereignisse seiner Kirchengemeinde.

 

Banda Roja spielte in Leinfelden

Begeistert vom Klang aus Südamerika

Tief beeindruckt waren die zahlreichen Gottesdienstbescher Ende November in Stuttgart-Leinfelden nach dem Auftritt der argentinischen Band „Bada Roja“ im Gottesdienst. Die Musiker begeisterten die Gottesdienstbesucher mit ihren gefühlvollen Klängen aus Südamerika. Der Auftritt in Leinfelden war Teil einer kleinen Tournee der Band durch die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Bei verschiedenen Gruppen des Katholischen Landvolks wurden Konzerte und Informationsveranstaltungen durchgeführt, bei denen die Besucherinnen und Besucher viel über die Realität und das Lebensgefühl der Menschen in Argentinien erfuhren. Die Veranstaltungsreihe wurde unterstützt durch die kirchliche Hilfsorganisation Aktion Hoffnung.