Austate 01/2013

Austate 01/2013

In dieser Ausgabe:

Hilfe kommt allen zu Gute

Danke an alle Aktiven

Allen Gruppen und VKL-Mitgliedern, die sich an der Aktion Minibrot 2012 beteiligt haben, danken wir herzlich. Ihre Bereitschaft, weltweite Solidarität zum aus Ausdruck zu bringen, kommt Allen zu Gute: Uns, die wir über den Tellerrand blicken dürfen und Hilfe leisten können, wo sie dringend gebraucht wird und unseren Partnern in Argentinien und Uganda, die unsere Solidarität und materielle Hilfe noch dringend brauchen. Mehr über die Projekte erfahren Sie unter www.landvolk.de Es haben sich folgende 93 Gruppen beteiligt und 20.575,22 € Euro erwirtschaftet (Stand Nov. 2012).

Aalen-Ebnat, Aalen-Fachsenfeld, Achstetten, Achstetten-Bronnen, Achstetten-Stetten, Ailringen, Ammerbuch-Altingen, Argenbühl-Eisenharz, Attenweiler, Rupertshofen, Ahlen, Aulendorf, Bad Schussenried, Bad Schussenried-Muttensweiler, Bad Schussenried-Steinhausen, Bad Waldsee, Bad Wurzach-Eggmannsried, Bad Wurzach-Eintürnenberg, Bad Wurzach-Haidgau, Bad Wurzach-Hauerz, Bad Wurzach-Ziegelbach, Baiersbronn, Beffendorf, Berg, Bissingen-Herbrechtingen, Bopfingen-Flochberg, Bösingen, Bühlerzell, Burgrieden-Bihlafingen und –Bühl und –Rot, Bussen-Offingen, Dirgenheim, Donaurieden, Ehingen-Rißtissen, Eberhardzell-Füramoos, Eberhardzell-Mühlhausen, Epfendorf, Erolzheim, Eschenbach, Friedrichshafen-Ailingen, Griesingen, Großallmerspann-Ilshofen, Grünkraut, Grünmettstetten, Hayingen, Heiligenbronn, Hohentengen, Ilmmünster, Ingoldingen, Ingoldingen-Winterstettendorf, Ingoldingen-Winterstettenstadt, Kanzach-Dürnau, Kirchweidach, Krautheim-Oberginsbach, Laudenbach, Leutkirch-Merazhofen, Löffelstelzen, Maselheim-Äpfingen, Maselheim-Sulmingen, Mulfingen-Zaisenhausen, Nonnenhorn, Oberding, Laupheim-Obersulmetingen, Oberteuringen, Ochsenhausen, Postmünster-Neuhofen, Rammingen, Ravensburg-Weissenau, Reimlingen, Reinstetten,  Rot am See, Rot an der Rot, Rot-Haslach, Schelklingen, Schlier, Unterankenreute, Schmallenberg, Schöntal-Westernhausen, Schwäbisch Gmünd-Weiler in den Bergen, Schwendi, Steinhausen/Bellamont/Rottum, Tannhausen, Ulm, Ulm-Eggingen, Villingendorf, Vogt, Waldachtal-Lützenhardt-Pfalzgrafenweiler, Wangen-Haslach, Wendelsheim, Zusamaltheim (Wengen und Villenbach).

cura familia feierte Jahresabschlussfest

Bei der Jahresabschlussfeier von cura familia Ende November in Mühlhausen bei Eberhardzell wurden drei  Jubilare für 10, 25 und 40 Dienstjahre geehrt.

Für 10 und 25 Jahre Betriebszugehörigkeit im kath. ambulanten Dienst in der Familienpflege und Dorfhilfe bekamen Edeltraud Rundel und Karin Gärtner Geschenk mit Urkunden vom Landvolkvorsitzenden Johannes Sauter überreicht. Ottmar Bodenmiller, Einsatzleiter der Dorfhelferinnen und Betriebshelfer bei cura familia wurde für sein 40jähriges berufliches Engagement geehrt.

Aufgewachsen im Allgäu als ältestes von 10 Kindern  trat er als ausgebildeter Landwirtschaftsgehilfe

1972 seinen Dienst beim Kath. Landvolk als Betriebshelferpionier an. Bodenmiller war bei den Bauern sehr beliebt und im Notfall als Allroundmann sehr begehrt. 1991 übernahm er die regionale Einsatzleitung des damaligen Betriebshelferdienstes. Zu über 8.000 Familien hat er seither die Einsatzkräfte des Kath. Landvolks geschickt und linderte dadurch nicht nur die akute Not, sondern verhalf auch vielen landwirtschaftlichen Betrieben ihre Existenz zu sichern. Humor, Kompetenz und Zuverlässigkeit machten ihn sowohl bei den Einsatzfamilien als auch bei den Einsatzkräften und Geschäftspartnern beliebt.

Als Dekanatsverantwortlicher auf der Reutlinger Alb engagiert sich Ottmar Bodenmiller auch in der ökumenischen Zusammenarbeit mit dem evangelischen Bauernwerk.

Für das Landvolk organisiert er Kultur- und Studienreisen, die sehr beliebt sind. Ernst Kuhn sagte mal über einen von Ottmar Bodenmiller ausgeführten Einsatz auf seinem Betrieb im Jahre 1989:

„Herr Bodenmiller ist eine gewissenhafte und  zuverlässige Arbeitskraft. Im tierischen und im maschinellen Bereich ist man mit ihm bestens versorgt.“

Wallfahrt bei Schnee und Eis:

Loloslassen, wie Bruder Klaus es gelebt hat

 Die Vorstellung loszulassen, bei gutem Wetter in die Schweiz zu pilgern, war bereits eine erste Übung für die rund 400 Wallfahrer, die am 27./28. Oktober mit dem VKL nach Flüeli gefahren sind. „So viel Schnee hatte wir noch nie“, sagte Michael Wehinger, einer der Leiter der Wallfahrt. Loslassen hieß das Motto der ganzen Wallfahrt. Und dieses von Präses Paul Notz und Albert Menrad so gut vorbereitete und umgesetzte Motto passt gut zum Heiligen und Landvolkpatron Bruder Klaus. Schließlich hat er vor über 500 Jahren alle seine gesellschaftlichen und familiären Rollen fallengelassen, um seinem inneren Ruf hin zu Gott zu folgen. Davon zeugt das Bruder Klaus-Gebet, in dem es heißt: „Nimm mich mir und gibt mich ganz zu eigen dir!“ Den Ort zu besuchen, an dem dieser Heilige gelebt und gewirkt hat, ist für viele Menschen immer wieder ein tiefes Erlebnis. Hier ist es gut möglich, sich im Lichte dieses Geistes zu reflektieren in der eigenen Beziehung zu Gott und in der Beziehung zu all dem, was uns an diese Welt und an unsere verschiedenen Rollen darin bindet. Diese innere Reflexion ist sehr individuell; jeder tut dies für sich. Was die Wallfahrt aber immer wieder besonders macht, ist der Rahmen, in dem dieses Nach-Innen-Gehen möglich wird. Bereits im Bus begann mit Gebeten und Liedern die Einstimmung. Rund 130 Fußpilger gingen dem Wetter zum Trotz die letzen 15 km zu Fuß in die Ranft. In Stalden - der Überlieferung nach stammte Dorothee, die Frau von Klaus von der Flüe aus diesem Ort -versammelten sich die anderen 300 Pilger zu einem wunderbaren Gottesdienst. Die abendliche Lichterprozession und die nächtliche Anbetung in der Ranft sind ebenfalls sehr besondere Anlässe, um im eigenen Inneren zu forschen. Der feierliche Abschlussgottesdienst rundet das Programm immer wieder ab. So waren trotz der langen Rückfahrt die Teilnehmer froh darüber, mitgefahren zu sein und viele haben den Termin 2013 (26./27. Oktober) bereits wieder vorgemerkt.

VKL – Vorstand auf Projektreise in Argentinien

Vom 4. bis zum 20. Dezember besucht der Vorstand des VKL das Partnerschaftsprojekt im Nordosten Argentiniens. „Die Reise ist uns sehr wichtig, denn unsere Zusammenarbeit ist langfristig und beruht auf persönlichen Kontakten“, sagt der Vorsitzende des VKL, Johannes Sauter. Die Verbandsverantwortlichen wollen sich in der persönlichen Begegnung ein Bild von der Situation machen, in der die Partner leben und möchten auch wissen, inwiefern die Zusammenarbeit mit dem Landvolk ihnen hilft, ihre soziale und wirtschaftliche Situation zu verbessern. Über das, was die Verantwortlichen dort sehen und erleben, werden wir laufend online berichten. Unter www.landvolk.de werden Sie daher immer wieder Bilder und Informationen abrufen können. Wer danach mehr wissen möchte, kann ab Ende Januar einen Vortrag über die Situation vor Ort in Entre Rios und über die Erlebnisse und Schlussfolgerungen der Reisenden anfordern. Das ist sehr hilfreich im Kontext mit der Aktion Minibrot, in der viele VKL Mitglieder alljährlich ihre Verbundenheit mit den Menschen in den Projekten des VKL beweisen.

Geburtstagskinder

Es gibt wohl nichts, was sich im Laufe der Zeit nicht mindestens einmal jährt und so Anlass zum Feiern bietet. Ganz besonders sind es aber die runden Geburtstage. Wir gratulieren herzlich!

100. Geburtstag

Baptist Rothenhäusler, Fronreute

90. Geburtstag

Paul Schuler, Ochsenhausen

85. Geburtstag

Eugen Schneider, Heiligenbronn

80. Geburtstag

Max Rösch, Grünkraut

Oskar Blank, Weissenau

75. Geburtstag

Helena Dauerer, Oberkessach

Maria Kloos, Aichstetten

Linus Bissinger, Simprechtshausen

Max Rist, Bavendorf

Konrad Himmel, Lauda-Oberbalbach

Franz Müller, Schwendi-Hörenhausen

Josef Mauch, Dunningen

70. Geburtstag

Martha Notz, Berkheim-Bonlanden

Hermann Mohr, Igersheim

65. Geburtstag

Rosemarie Geßler, Ulm-Eggingen

60. Geburtstag

Gisela Bodenmiller, Pfronstetten-Aichelau

Antonie Rist, Unterankenreute

Irmgard Schulz, Abtsgmünd

Erich Töpfer, Deubach

Paul Notz, Bad Wurzach-Unterschwarzach

Luzia Sander, Biberach

Karl-Heinz Braun, Ulm

Karl Hinterlang, Bad Mergentheim-Rot

50. Geburtstag

Harald Benz, Herbertingen

Matthias Spinner. Deubach