In dieser Ausgabe:

Delegiertenversammlung

Der Mensch als Weg der Kirche

Der Vorstand lädt alle Delegierten des VKL am Sonntag, den 25. Märzherzlich zur Delegiertenversammlung ein. Beginn ist 9.30 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst. Thematisch steht der Dialogprozess in der Kirche sowie das Thema „Der Mensch ist der Weg der Kirche – Positionen für die heutige Pastoral“ im Zentrum. Um für die Veränderungen und Herausforderungen einen guten Beitrag leisten zu können, hat der VKL eine AG Seelsorgeeinheit eingerichtet. Das Thema wird eingeleitet mit einem Impulsreferat von Domkapitular Matthäus Karrer und fortgeführt in einer Diskussion und der Verabschiedung der Verbandsposition zum Thema Seelsorgeeinheit. Die Diözesanversammlung ist alljährlich einer der Höhepunkte im Verbandsleben: Eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und seine Standpunkte zu überprüfen und zu festigen. Aber auch das gesellige Beisammensein kommt nicht zu kurz. Es lohnt sich also, zu kommen.

cura familia feierte Jahresabschlussfest

Jahresabschlussfest in Wernau

Im Dezember trafen sich die Mitarbeiterinnen von cura familia in Wernau, um das arbeitsreiche Jahr gemeinsam feierlich abzuschließen. Der Landvolkvorsitzende Johannes Sauter bedankte sich beim Leitungsteam und bei allen Betriebshelferinnen und Betriebshelfern für ihre Arbeit zum Wohle der in Not geratenen Familien und Höfe. So manche Not konnte dadurch gelindert und viele bäuerliche Existenzen gesichert werden. Die Belastungen bei den immer schwerer werdenden Einsätzen ist enorm. Umso wichtiger seien die kostenfreien Begleitungs- und Fortbildungsangebote von cura familia für seine MitarbeiterInnen. Gestärkt mit dem nötigen Rüstzeug können die Herausforderungen des anspruchsvollen Berufes gemeistert werden. Zu einer friedlichen besinnlichen Stimmung trugen die vorgespielten und gesungenen Weihnachtslieder bei. Lustige Beiträge der Mitarbeitervertretung erheiterten dazwischen die Festgesellschaft, sodass es nie langweilig wurde. Als kleine Anerkennung für die geleistete Arbeit bekam jede(r) Mitarbeiter(in) zwei Handtücher mit einer darauf bestickten cura familia Werbung geschenkt. Wolfgang Schleicher der Geschäftsführer des Verband Kath. Landvolk beglückwünschte die Dienstjubilare und bedankte sich bei Ihnen für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Folgende Personen erhielten eine Treueurkunde und ein Jubiläumsgeschenk überreicht:

10 Jahre: Simone Göggel aus Gammertingen, Heike Burkhardt aus Neubulach, Petra Waldraff aus Hüttisheim, Rita Ortmann aus Argenbühl
20 Jahre: Sabine Laible aus Leutkirch
25 Jahre: Sabine Fischer aus Bad Waldsee, Kornelia Ehrle aus Argenbühl
30 Jahre: Alois Kibler aus Bad Wurzach
40 Jahre: Josef Heine aus Bad Wurzach.

Hohohahaha - Das Lachen und das Landvolk

Bei den Landvolforen darf und soll gelacht werden

„Jetzt lachen wir mal um nichts“, sagte ein Tischgenosse. Es dauerte nicht lange, da war die ganze Tischgesellschaft völlig aus dem Häuschen. Die Frage, „Warum haben wir eigentlich so gelacht?“, spielte keine Rolle mehr.  Lachen auch ohne Grund tut einfach gut. Das können die Teilnehmer der Landvolkforen über die große Kraft des Lachens spüren, denn dort wird regelmäßig viel und beinahe grundlos gelacht.
Stehen zwei Schafe auf der Wiese. Sagt das eine Mäh, sagt das andere: Mäh doch selbst! Egal ob wir mit oder ohne Grund lachen; das Lachen hat sehr positive Wirkungen. Es schenkt Freude, Zufriedenheit, Zusammengehörigkeit und manchmal sogar Heilung.

Lachen ist gesund!

Seit etwa 50 Jahren ist das Lachen ein ernsthafter Forschungsgegenstand. Ein Ergebnis scheint dabei mittlerweile unumstößlich zu sein:  Lachen ist gut für Körper, Geist und Seele oder anders gesagt: Lachen ist Medizin. So steigt während einer Lachphase die Zahl der Killerzellen im Blut, der Körper wird widerstandsfähiger. Der Herzschlag wird kurzzeitig schneller, der Blutdruck geht rauf und im Gehirn finden elektrochemische Reaktionen statt, die typisch sind für erhöhte Wachsamkeit. Die Hauttemperatur steigt und der Körper schüttet mehr Hormone aus. Es gibt zahlreiche Muskeln im Körper, die während des Lachens angespannt werden, wie die Bauchmuskeln. Andere Muskeln entspannen sich. Sogar die Schmerz­empfindlichkeit wird herabgesetzt. Herzhaftes Lachen führt auch zu einer besseren Atmung. Der Gasaustausch steigt gegenüber dem Ruhezustand um das Drei- bis Vier­fache. Lachen als  Atemtraining führt zu einem tieferen gleichmäßigerem Atem, der das ganze Leben ruhiger machen kann.

Das Lachen und die Psyche

Wie kein anderer hat der der Psychoanalytiker  Sigmund Freud das vergangene Jahrhundert geprägt. Das ausgerechnet er 1905 ein ganzes Buch über den Witz und den Humor und seine Beziehung zum Unbewussten veröffentlicht hat zeigt, dass der Humor viel über die menschliche Natur verrät. Freud beschreibt, dass die prüde Gesellschaft in der er lebte, den aggressiven, lüsternen Witz geradezu unentbehrlich machte. Er erkannte auch, dass der Witz ein schlauer und hartnäckiger Kritiker ist, der die Zensur überrumpelt, spricht er doch an, was nicht ausgesprochen werden darf. Er kann Auflehnung sein gegen Autoritäten und von Druck befreien. Und das bestätigen auch neuere Forschungen: Der Humor kann uns dabei helfen, die Dinge distanziert zu betrachten. Werden manche unserer Verhaltensweisen einmal „der Lächerlichkeit preisgegeben“, kann sich so manches Problem auflösen. Ein Lachen auch über die Angst, sich lächerlich zu machen, setzt voraus, dass man nicht in starren Mustern über das „Man Muss“ oder „Man darf nicht“ verharrt. Das Lachen drückt Lebenslust und Unangepasstheit aus, unser inneres Kind meldet sich zu Wort und wir verlieren ein Stück weit auch die Kontrolle, die uns hölzern und starr macht.

Vom künstlichen Lachen zum echten Lachen

Wer schon ein Landvolkforum über die Kraft des Lachens besucht hat, der kennt es: Es darf und soll auch gelacht werden. Das macht Spaß und ist immer wieder eine Herausforderung: Alles was dort besprochen wird, kann sofort ausprobiert werden. Und dazu gibt es die Lachübungen von Dr. Madan Kataria aus Mumbay. Der Arzt hatte festgestellt, dass heitere Menschen einfach schneller genesen und zu diesem Zweck Lachyoga erfunden. Dabei geht darum zu lachen, um damit seine Stimmung und seine Gesundheit  zu verbessern. Durch ein gewolltes, gespieltes Lachen wird unser inneres Kind wach, denn das braucht keinen Grund zum Lachen. Die Lachübungen werden kombiniert mit Dehn- und rhythmischen Atem- und Klatschübungen. Dass dieses Lachen zunächst künstlich ist, spielt keine Rolle, denn in der Regel kommt man in das echte Lachen und Wirkung stellt sich ein. Ein Arzt in einer Herzklinik im Schwarzwald, in der Lachyoga eingeführt  worden war, war zunächst sehr skeptisch, sagte aber dann: „Als wir dann abends zum Essen gingen, konnte ich genau sehen, welche Patienten beim Lachyoga mitgemacht haben und welche nicht.“

Ein Tipp zum Schluss: Warten Sie nicht darauf, dass Sie jemand zum Lachen bringt, denn dann kann man oft lange warten.  Lachen Sie einfach drauf los und suchen Sie auch in schwierigen Situationen noch etwas Witziges. Gewinnen Sie dem Alltag immer wieder seine humorvolle Seite ab und lachen Sie darüber. Denn Lachen hilft. Garantiert. Elisabeth van der Linde

Kein Patent auf Pflanzen

Pflanzen sind keine Erfindungen

Die europäische Koalition „Keine Patente auf Saatgut!“, zu der auch der VKL gehört, hat Anfang dieses Jahres zusammen mit der indischen Aktivisten und Trägerin des alternativen Nobelpreises, Dr. Vandana Shiva, Einspruch gegen ein europäisches Patent eingelegt. Dieses Patent sichert dem US-Konzern Monsanto Rechte auf Melonen mit einer natürlicherweise vorkommenden Resistenz gegen ein pflanzenschädliches Virus. Dr. Shiva beklagt dabei vor allem Biopiraterie, denn die Melone von der diese Resistenz stammt, kommt aus Indien.

Der US-Konzern Monsanto erhielt das Patent im Mai 2011 vom Europäischen Patentamt in München. Es wurde erteilt, obwohl es sich nach Auffassung der Kritiker um ein Patent auf eine konventionelle Züchtung handelt. Das ist in Europa verboten, aber es fehlt im Gesetz an Klarheit. „Pflanzen sind keine Erfindungen und dürfen deshalb auch nicht patentiert werden“, sagt der Geschäftsführer des VKL, Wolfgang Schleicher. Der VKL fordert ein generelles und klares Verbot von Patenten auf Lebewesen, Gene und Züchtungsmaterial. Durch derartige Patentierungen sieht der VKL die Arbeit der Züchter behindert, denn Monsanto verfügt mit diesem Patent über wichtige genetische Ressourcen, die er anderen Züchtern vorenthalten kann.
Das Bündnis Keine Patente auf Saatgut!, wird von der Erklärung von Bern, GeneWatch, (England), Greenpeace, Misereor, dem Entwicklungshilfe Fonds (Norwegen), Kein Patent auf Leben!, der Initiative für Bäuerliches Saatgut (Frankreich) und Swissaid (Schweiz) getragen. In Deutschland beteiligen sich am Einspruch die AbL, der Bund Naturschutz in Bayern, die Gesellschaft für Ökologische Forschung, Greenpeace, der VKL und die Zukunftsstiftung Landwirtschaft.

VKL fordert mehr Verbraucherschutz

Aus Anlass der Grünen Woche im Januar 2012 hat der VKL mehr Verbraucherschutz angemahnt. Im Einzelnen geht es um die Forderungen, Subventionen stärker an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien zu binden. Das könnte z.B. bedeuten, die Zahl der Angestellten bei der Subventionierung zu berücksichtigen, oder mit dem Geld Anreize zu geben, umweltschonender und tiergerechter zu produzieren. Eine weitere Forderung lautet: Heimisches Futter statt Gentechnik-Soja zu füttern, was nach Aussagen eines großen Futtermittelherstellers in Deutschland durchaus möglich ist. Auch die Spekulationen mit Lebensmitteln, die weltweit den Hunger verstärken, müssen ein Ende haben. Eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft mit dem notwendigen Respekt vor der Natur und den Tieren, kann jeder Einzelne mit seinem Einkaufsverhalten steuern, so der VKL.

Geburtstagskinder

Es gibt wohl nichts, was sich im Laufe

der Zeit nicht mindestens einmal jährt

und so Anlass zum Feiern bietet. Ganz

besonders sind es aber die Geburtstage

mit den runden Glanzpunkten. Wir

gratulieren herzlich!

80. Geburtstag: Herrmann Karl, Westernhausen

| Alois Löhr, Wachbach |

Josef Müller, Winterstettendorf | Hugo

Dörr, Ailringen | Richard Düchs, Igersheim

| Erwin Herzog, Donaurieden |

75. Geburtstag: Hans Wolpert, Oberginsbach

| Gabriele Hackert, Stuttgart

70. Geburtstag: Otmar Schäfer, Sindeldorf

| Anton Stehle, Grünmettstetten

65. Geburtstag: | Martin Reutlinger,

Bad Waldsee | Hans Riffel, Demmingen

| Karl Krattenmacher, Rot an der Rot |

Katharina Reich, Empfingen | Klaus

Thanheiser, Liederbach |

60. Geburtstag: Franz Schiele, Bad

Wurzach | Gerda Schmid, Böbingen |

Hans-Georg Schäfer, Lauda-Königshofen

| Paul Schwegler, Berg |

50. Geburtstag:

Sabine Fischer, Bad Waldsee | Maria

Wiker, Emeringen