Zahlreiche Begegnungen kennzeichneten die Projektreise

VKL Projektreise war sehr erfolgreich

VKL-Delegation kehrt begeistert und dankbar von ihrer Projektreise zurück

Begeistert und dankbar kehrte die VKL-Delegation von ihrer Projektstudienreise in Argentinien vom 4. bis zum 20. Dezember zurück. "Wenn es den Menschen zu mehr Würde und einem höheren Selbstwertgefühl verhilft, dann ist dieses Projekt erfolgreich", sagte  Johannes Sauter, der Vorsitzende des VKL in seinem Resümee nach zahlreichen Begegnungen mit den Projektmitarbeitern und –beteiligten, darunter der Erzbischof von Parana und den Ministern für Planung und Infrastruktur sowie für Produktion.

Beteiligt am Projekt sind sowohl ganz arme Familien mit 1,5 ha, aber auch z.B. eine deutsche Bauernfamilie mit 1000 ha. Und Eines trifft auf alle zu: Ihre Begeisterung.

Vor Ort mussten die Besucher große Entfernungen zurücklegen, denn die Projektregion ist rund 200 km lang und 50 km breit entlang der Bundesstraßen 127 und 12. Eine Vielzahl von Organisationen unterstützt das Projekt wie die oben genannten Ministerien, der Unternehmerverband CEER, der Rat der Kooperativen, das Sozial- und Arbeitsministerium in Buenos Aires, die staatliche Landwirtschaftsberatung INTA usw. Vor allem die INTA-Mitarbeiter sind es, die vor Ort die Arbeit durchführen. Ziel des Projektes ist eine bessere Vermarktung der landwirtschaftlichen und handwerklichen Erzeugnisse. Dazu treffen sich die Beteiligten an runden Tischen zu bestimmten Schwerpunkten, z.B. Imker, die Gemüsebauern, die Handwerker, die Wollverarbeiterinnen, die Fischer oder Schaf- und Ziegenproduzenten usw. Neben den Produzenten kommen Händler, Hygienespezialisten, Vermarktungsfachleute dazu. Sie tauschen sich beispielsweise darüber aus, wie man am besten vermarktet oder wie der Preis ermittelt und die Produktion verbessert werden kann. Weitere Themen sind gute Rezepte, Hygienevorschriften, Erfolge und Misserfolge, nötige Fortbildungen, Ausstellungen, die organisiert werden usw. Die Ergebnisse werden allen zur Verfügung gestellt. Die Grundsatzentscheidungen trifft jedoch ein "Vorstand", in dem die vielen beteiligten Organisationen sitzen. Maximiano Asencio der frühere Sozialminister und Caritasdirektor ist hauptverantwortlich für das Projekt. Er ist ständig bei den Leuten vor Ort, sorgt für Kommunikation, zielführende Entscheidungen und Transparenz. 

Durch diese intensive Kommunikation entsteht auch Neues, wie der Anbau von Zitrusfrüchten, Äpfel- und Kürbisanbau, Gemüse- und Zwiebelproduktion oder ganz neue Produkte aus der Imkerei wie Bonbons oder Blütenpollen, die vermarktet werden. Ende 2013, wenn das Projekt offiziell abgeschlossen ist, sollen die runden Tische allein weiterarbeiten, durch Unterstützung der jeweiligen lokalen INTA, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel Herzblut dabei sind.

Der Geschäftsführer des VKL, Wolfgang Schleicher resümiert: "Ich bin begeistert von der Leistung und der Kommunikation der Projektmitarbeiter. Hier wird Regionalentwicklung vorgelebt. Es ist ein Glücksfall das der VKL, der ILD, die aktion hoffnung und die Kirchengemeinde St. Peter und Paul, Leinfelden dieses Projekt unterstützen dürfen," so Wolfgang Schleicher. 

Aber nicht nur das Projekt selbst beeindruckte die Gruppe: Da ist zum einen die Größe des Landes, die unendlichen Entfernungen, riesige Felder, die gigantischen Iguazu-Wasserfälle, der Fluss Parana, der an vielen Stellen so breit ist, wie der Bodensee, die geraden Straßen, die am Horizont verschwimmen, die Temperaturen von über 30 Grad, die bunten Vögel, die lauten Tierstimmen, Buenos Aires mit seinen 13 Millionen Einwohner von insgesamt 40 Millionen.

Interessierte Gruppen können ein eindrucksvolles Video über das Projekt, interessante Bilder und unsere Eindrücke anfordern. Melden Sie sich bei der Geschäftsstelle.